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Botanische Illustration

Es ist da - mein neues Buch, ab 26. März 2018

Botanische Erzählungen

und die feine Kunst der Pflanzendarstellung

240 Seiten, 130 Pflanzenaquarelle, viele Fotos und Texte über meinen ganz persönlichen Zugang zu den Motiven, deren Symbolik und Mystik. Edle Ausführung mit Leinen-Rücken.

Mit Sicherheit ein Buch das in keinem Bücherschrank fehlen sollte und sich auch bestens als Geschenk oder erlesenes Mitbringsel eignet. Ein Buch für Naturliebhaber und für die Seele das den Blick auf die Natur öffnet. Verlag Bibliothek der Provinz

Preis:  €  34,--

erhältlich bei:

mir, der Autorin Barbara Schoberberger in Purgstall (Tel. 07489-2549)

bei den Rahmen-Damen in Scheibbs,

in der Sparkasse Purgstall

bei Blumen Mayerhofer in Purgstall

am Gemeindeamt Purgstall und später auch im Buchhandel

Feierliche Buchpräsentation am 21. April um 15:00 Uhr im Rathaus Purgstall

und am 22. Juni am 22. Juni um 18:30 am Gemeindeamt in Petzenkirchen mit Ausstellung

 

Die "BOTANISCHE ILLUSTRATION"

ist eine hierzulande nur noch selten  praktizierte Malerei im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft. Sie hat Jahrhunderte alte Tradition.

Das „Botanische Aquarell" hat wenig mit der heute üblichen Aquarellmalerei gemein. Im Zentrum steht das Bestreben, die dargestellte Pflanze mit Genauigkeit, feinem Pinselstrich, Konzentration und Geduld naturwissenschaftlich exakt zu erfassen und sie dabei in eine harmonische Komposition einzubetten. Es erfordert neben dem technischen Können eine besondere Sensibilität gegenüber dem Motiv.

Es ist eine hierzulande nur noch von wenigen Künstlern ausgeübte Kunstform, deren perfekte Wiedergabe immer wieder eine spannende Herausforderung ist. Während im englischsprachigen Raum diese Art der Malerei auch in der zeitgenössischen Kunstszene einen überaus hohen Stellenwert besitzt und die „Botanical art" seitens des engl. Königshauses sehr gefördert wird, begann sie am europäischen Festland leider mit dem Siegeszug der Fotografie in den Dornröschenschlaf zu versinken und ist in der heutigen Kunstszene kaum noch existent.

Schon in vorchristlicher Zeit wurde die gegenständliche Darstellung von Pflanzen und Tieren (die gleichen Kriterien gelten auch für zoologische Abbildungen) praktiziert. Der Höhepunkt dieser  Kunstrichtung war zweifellos die Zeit zwischen 1500 und 1900. Eine Epoche, in der Wissenschaftler auf ihre Expeditionen in ferne Länder zumeist hervorragende Zeichner und Maler mitnahmen, um die dortige, hierzulande oft unbekannte Tier- und Pflanzenwelt zu dokumentieren. Unzählige Genies kämpften sich durch malariaverseuchte Gebiete oder saßen monatelang auf irgendwelchen Eilanden fest, um - oft unter widrigsten Umständen - die dortige Flora und Fauna für ihre Auftraggeber darzustellen. Ihnen verdanken wir unendlich viele zoologische und botanische Kunstschätze, deren größte Sammlung sich im  „Museum of Natural History" in London befindet. Nur einige berühmte Namen von vielen dieser großartigen Künstler sind beispielsweise Maria Sybilla Merian, die auf der Insel Surinam die verschiedenen Stadien von 1800 Schmetterlingspopulationen darstellte oder George Forster, der 1772 - 1775 James Cook auf der Suche nach „Terra australis" als Zeichner begleitete. Bewundernswerte Kunstwerke schuf auch der Grafiker Augustus Earle, welcher mit Charles Darwin reiste. Und noch heute lassen uns die einzigartigen Abbildungen des begnadeten österreichischen Zeichners Ferdinand Bauer erstaunen. Nicht zu vergessen die beeindruckenden Werke von Albrecht Dürer (Rasenstück, Hase …) und die bezaubernden Blumenabbildungen von M. M. Daffinger. Sie alle haben, neben vielen anderen großartigen Künstlern, ihre Motive - seien es Pflanze oder Tier gewesen - naturwissenschaftlich exakt erfasst.

Erfreulicherweise besinnt sich die Wissenschaft auch hierzulande zunehmend wieder darauf, dass eine Fotografie - und sei sie auch noch so perfekt - die Präzision einer guten botanischen oder zoologischen Illustration nicht zu übertreffen vermag.